Schweigemeditation

Die Kontemplation via integralis
verbindet die Tradition der Schweigemeditation des Zen mit den Erfahrungswegen der christlichen Mystikern und Mystikerinnen und ist ein Weg, der in unsere eigene Tiefe führt. 
Ein spiritueller Weg, der sich leicht mit unserem modernen Alltag verbinden lässt. „Alltag ist der Weg“ sagt ein buddhistisches Koan.

Die Intensivtage in der Stille sind eine Möglichkeit, die Schweigemeditation in einer Gruppe zu erfahren und zu üben, den eigenen spirituellen Weg zu entwickeln und zu vertiefen, um so gestärkt und ausgerichtet an den Ort zurückzugehen, an dem das Leben uns hingestellt hat. 
Das Ziel ist, unseren Alltag aus der Verbindung mit dem Herzen zu gestalten.

Der Geist erzeugt den Abgrund, das Herz überwindet ihn.Sri Nasargadatta

Unser denkender Geist sieht das Selbst als etwas Abgetrenntes, Eigenständiges. Das Herz aber erahnt und kennt die innere Weite, die Einheit mit allem Leben und das daraus erwachsende Mitgefühl. 
Viele persönliche Leiden und auch viel Not in der Welt entstehen dadurch, dass Geist und Herz nicht miteinander verbunden sind.
Die Schweigemeditation führt uns neu in die Verbindung mit dem Herzen, in diese heilende Stille in uns, in den Frieden und die Ganzheitlichkeit unseres wahren Wesens. Sie ist daher ein Heilungsweg… vielleicht sogar der Heilungsweg an sich.
In der Tiefe unseres Herzens erahnen wir, dass wir eins sind mit der Quelle allen Lebens, eins sind mit Gott. Die Sehnsucht nach dieser wahren Heimat zieht uns in unseren tiefsten Grund. Dieser tiefste Grund, diese letzte Wirklichkeit wird in verschiedenen Traditionen ganz verschieden benannt: Urgrund, Nichts, das wahre Wesen, Gott, Buddhanatur, Leere, das Ungeborene…